Straßennamen auf dem Prüfstand
✦ KI-Zusammenfassung
Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm hat im Rat der Stadt Hamm einen Antrag gestellt, der eine Überprüfung bestehender Straßennamen zum Gegenstand hat. Mit der Vorlage 1188/20_AT wird die Stadtverwaltung dazu aufgefordert, eine Expertenkommission einzuberufen. Diese Kommission soll die historischen Hintergründe der Straßennamen untersuchen und dem Rat sowie der Verwaltung Empfehlungen aussprechen, ob eine Umbenennung von Straßen oder die Anbringung von Hinweistafeln zur historischen Einordnung der Namensgeber notwendig ist.
Der Antrag bezieht sich auf etwa ein Dutzend Straßen in Hamm, deren Bezeichnungen auf Ereignisse oder Personen aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs sowie auf die preußische und imperialistische Politik verweisen. Als Beispiele werden unter anderem die Sedanstraße, die Tannenbergstraße und die Roonstraße angeführt. Die Antragsteller führen an, dass die Benennungen Bezüge zu Schlachten oder historischen Persönlichkeiten aufweisen, die mit nationalistischen oder aggressiven innenpolitischen Entwicklungen verknüpft sind.
Die vorgeschlagene Expertenkommission soll sich aus Vertretern des Stadtarchivs, der Politik sowie der Zivilgesellschaft zusammensetzen. Ziel der Initiative ist eine verstärkte Auseinandersetzung mit der Stadtgeschichte, insbesondere im Hinblick auf das bevorstehende 800-jährige Bestehen der Stadt Hamm. Die Kommission soll zeitnah eine Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen in den jeweiligen Einzelfällen liefern.
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Beratungsfolge
- 17.03.2020kein Ergebnis hinterlegt
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