Trinkwasser in die Stadt
✦ KI-Zusammenfassung
Die Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat mit dem Antrag Nr. 1253/20 die Erarbeitung eines Konzepts mit dem Titel „Wasser in die Stadt“ gefordert. Ziel der Vorlage ist es, Maßnahmen zur Anpassung der Stadträume an den Klimawandel umzusetzen. Im Fokus stehen dabei die Bereitstellung von Trinkwasserspendern im öffentlichen Raum gemäß der EU-Trinkwasserrichtlinie sowie die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in Außenbereichen bei Trockenheit. Zudem soll durch den Zugang zu öffentlichem Trinkwasser die Nutzung von Einwegplastikflaschen reduziert werden.
Die Verwaltung nimmt in ihrer Stellungnahme dazu Stellung, dass das derzeit in Bearbeitung befindliche Klimafolgenanpassungskonzept die Thematik der klimagerechten Stadt- und Freiraumentwicklung bereits inhaltlich berücksichtigt. Eine unmittelbare Einrichtung oder Ausweitung von Trinkwasserspendern wird jedoch aufgrund der damaligen Pandemiesituation vorerst nicht befürwortet; eine erneute Prüfung soll nach Abklingen der Pandemie erfolgen.
Hinsichtlich der Versorgung im Außenbereich weist die Verwaltung darauf hin, dass das Wasserversorgungskonzept die Eigenversorgung durch private Hausbrunnen vorsieht. Ein flächendeckender Ausbau des öffentlichen Netzes bis zur Grundstücksgrenze wird als wirtschaftlich nicht darstellbar abgelehnt, da die erforderlichen hygienischen Anforderungen an die Keimfreiheit bei den langen Leitungsstrecken in den ländlich geprägten Gebieten nicht gewährleistet werden könnten. Die Energie- und Wasserversorgung Hamm GmbH bietet jedoch auf Anfrage eine Einzelfallprüfung an, um individuelle Versorgungsmöglichkeiten, wie etwa die Errichtung von Übergabeschächten, zu prüfen.
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- 23.06.2020kein Ergebnis hinterlegt
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