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Stlgnahme

Kiebitze in Hamm

1963/20_ST

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung hat in einer Stellungnahme auf eine Anfrage einer Fraktion zum Rückgang der Kiebitzbestände in Hamm reagiert. Die Zahl der Brutpaare sank laut Angaben von etwa 190 im Jahr 2006 auf 51 im Jahr 2020. Zur Lebensraumoptimierung und ökologischen Aufwertung der Lippeaue werden verschiedene Maßnahmen angeführt. Im Rahmen von LIFE-Projekten wurden bereits über 340 Hektar Maßnahmenflächen geschaffen, zudem finden Grünlandentwicklungen in Weetfeld, Pedinghausen, Werries und Bockum-Hövel statt. Um Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz zu vermeiden, sind im Projekt „Erlebensraum Lippeaue“ temporäre Vergrämungsmaßnahmen vorgesehen. Eine CEF-Maßnahme am Frielicker Weg verzeichnete bisher bis zu drei Brutpaare.

Zudem werden Entschädigungsleistungen für Landwirte thematisiert, die die Bewirtschaftung aufgrund von Brutvorkommen zurückstellen. Hierfür wurden im laufenden Jahr rund 2.000 Euro aus dem Etat des Umweltramtes für Artenschutzmaßnahmen verwendet. Ein Grunderwerb einer Ackerfläche im Bereich des Bebauungsplans „An der Brandheide“ ist ebenfalls Gegenstand der Ausführungen. Im Rahmen des fünfjährigen Kulturlandschaftsprogrammes werden Schwarzbrachen mit 1.150 Euro pro Hektar gefördert. Ein weiteres Programm zum Schutz von Feldvogelinseln ermöglicht das Unbewirtschaften von Teilschlägen bis zur Ernte, wobei die Entschädigung je nach Kulturart variiert. Maßnahmen wie Blüh- und Bejagungsschneisen oder ökologische Vorrangflächen im Rahmen des Greening erfolgen ohne gesonderte Entschädigung.

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