Grünphasen für Fußgänger*innen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Bezirksfraktion GRÜNE Hamm-Uentrop hat mit dem Antrag Nr. 1200/20 die Einrichtung einer kontaktlosen Grünphase für Fußgänger an allen Ampeln im Stadtbezirk Uentrop beantragt. Ziel der Anfrage ist es, die manuelle Anforderung der Grünphase per Sensorkontakt zu beenden. Als Begründung führt die Fraktion an, dass die aktuelle Regelung eine Benachteiligung der Fußverkehrsteilnehmenden darstelle und im Kontext der kommunalen Klimapolitik nicht mehr zeitgemäß sei. Zudem wird auf das Infektionsrisiko durch das Berühren der Sensortasten während der Corona-Krise verwiesen.
Die Verwaltung nimmt zu diesem Antrag Stellung und spricht sich gegen eine Änderung der Signalprogramme aus. Eine verkehrsabhängige Steuerung mittels Tastern wird als Mittel zur bedarfsgerechten und umweltfreundlichen Verkehrsleitung bewertet, um unnötige Haltevorgänge für Kraftfahrzeuge und damit verbundene Mehrimmissionen zu vermeiden. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Taster sehbehinderten Menschen die gezielte Zuschaltung akustischer Signale ermöglichen.
Hinsichtlich des Infektionsrisikos hält die Verwaltung fest, dass die Betätigung der Taster auch ohne direkten Hautkontakt, beispielsweise mit dem Ellbogen oder Handschuhen, möglich ist. Ein Vergleich mit anderen Kommunen wie Köln oder Düsseldorf zeigt, dass dort keine Änderungen an den Tastern vorgesehen sind. Da die Bedienung in Hamm ebenfalls ohne Hautkontakt möglich ist, sieht die Verwaltung keine Notwendigkeit für eine Neueinstellung der Verkehrsrechner.
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Beratungsfolge
- 17.06.2020kein Ergebnis hinterlegt
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