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Stlgnahme

Atomtransporte durch Hamm

1951/20_ST

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat im Rahmen einer Anfrage zur Gefahrenabwehr bei Transporten von Uranhexafluorid (UF6) durch das Stadtgebiet nach dem aktuellen Stand der technischen und personellen Ausstattung der Feuerwehr Hamm gefragt. Im Fokus standen dabei die Behebung etwaiger Defizite aus Vorjahren, die Beschaffung von Erkundungsfahrzeugen, der Ersatz älterer Einsatzfahrzeuge sowie die Durchführung von Übungen zu Havarieszenarien. Zudem wurde angefragt, ob die Verwaltung Kontakt zu den verantwortlichen Unternehmen und Landesstellen aufgenommen hat, um die Transporte während der Corona-Pandemie auszusetzen.

Die Verwaltung entgegnete auf die Anfrage, dass die Stellungnahmen aus dem Jahr 2007 weiterhin Gültigkeit besitzen und damals keine Defizite aufgezeigt wurden. Ein ABC-Erkundungskraftwagen wurde bereits 2012 in Dienst gestellt. Für die ABC-Gefahrenabwehr stehen verschiedene Fahrzeuge und Abrollbehälter zur Verfügung, wobei für ein Fahrzeug aus dem Jahr 1982 eine Ersatzbeschaffung vorgesehen ist. Die Einsatzkräfte werden regelmäßig in den Bereichen atomare, biologische und chemische Gefahren geschult und halten entsprechende Spezialisierungen vor.

Hinsichtlich der Standorte der Feuerwehr sah die Verwaltung keinen Anlass, Gerätehäuser aufgrund der Nähe zum Güterbahnhof zu verlegen, da die Transportvorschriften für gefährliche Güter hohe Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit der Behälter stellen. Die Leistungsfähigkeit von Feuerwehr und Rettungsdienst sei zudem durch die Pandemie nicht eingeschränkt.

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Dokumente

Beratungsfolge

  • 23.06.2020
    kein Ergebnis hinterlegt

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