Kindeswohlgefährdung in Hamm
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm hat im Rahmen einer Anfrage der Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm eine Stellungnahme zur Situation von Kindeswohlgefährdungen vorgelegt. Die Anfrage bezog sich auf die Entwicklung von Verdachtsfällen, die Verteilung der Gefährdungsarten, die Anzahl der Inobhutnahmen sowie die verfügbaren Beratungsangebote in der Stadt.
Nach Angaben des Allgemeinen Sozialen Dienstes stieg die Zahl der bearbeiteten Meldungen von 505 im Jahr 2015 auf 708 im Jahr 2019. Im Jahr 2015 wurde bei 66 Anfragen eine Kindeswohlgefährdung bejaht, woraufhin Maßnahmen zur Abstellung der Gefährdung eingeleitet wurden. Im Jahr 2019 wurde bei 135 Meldungen eine Gefährdung festgestellt. Die Zahl der Inobhutnahmen ist laut Verwaltung rückläufig, was primär auf den sinkenden Zugang von unbegleiteten minderjährigen Ausländern zurückzuführen ist.
Als Anlaufstellen für Betroffene und Familien werden die Erziehungsberatungsstellen der Stadt sowie der Caritas genannt. Zudem existiert ein präventives Netzwerk, dessen Angebote über die Stadtteilzentren und Stadtteilbüros erreichbar sind. Informationen zu gesetzlichen Grundlagen und eine Liste von Fachkräften sind online über die Webseiten der Stadt Hamm und der Bürgerangebote abrufbar. Weitere Beratungsangebote finden sich bei Schulsozialarbeitern sowie durch die Jugendschutzstelle, die Inobhutnahmestelle von Outlaw und den Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes.
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Beratungsfolge
- 10.03.2020kein Ergebnis hinterlegt
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