Bericht zur Umsetzung der Barrierefreiheit im Museum
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat im Rahmen der Mitteilungsvorlage 0053/21_MV über den aktuellen Stand und die weiteren Maßnahmen zur Umsetzung der Barrierefreiheit im Gustav-Lübcke-Museum berichtet. Rückblickend auf die Vorbereitungen zur Kulturhauptstadt 2010 wurde die bauliche Infrastruktur bereits umfassend geprüft, wobei die Einrichtung in weiten Teilen als barrierefrei eingestuft wurde. Die bauliche Struktur mit Aufzügen, behindertengerechten Durchfahrten und entsprechenden Sanitäranlagen ermöglicht bereits heute einen Aufenthalt für mobil eingeschränkte Personen.
Im Zeitraum von 2013 bis 2015 wurden im Zuge der Neukonzeption von Ausstellungen Anpassungen an den Museumstexten, die Entwicklung von Farbleitsystemen sowie die Installation eines Audioguide-Systems vorgenommen. Auch die Gestaltung der Vitrinen wurde auf die visuelle Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer und Kinder ausgerichtet. Die Museumsleitung strebt nun eine erneute Prüfung nach aktuellen Vorgaben sowie eine weitere Optimierung der baulichen Struktur an.
Hinsichtlich der technischen Ausstattung wurde entschieden, auf den Einbau einer fest installierten induktiven Höranlage im Forum zu verzichten, da dies mit hohem baulichem Aufwand verbunden wäre. Stattdessen wird in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe die Anschaffung mobiler Hörschleifen angestrebt. Da sich die Nutzung von Brailleschrift als wenig zielführend erwies, liegt der Fokus künftig auf der Kombination verschiedener Sinne, etwa durch die Einführung von Audiodeskriptionen. Zudem werden im Rahmen geplanter Sanierungsmaßnahmen technische Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung der Barrierefreiheit geprüft.
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- 08.09.2021kein Ergebnis hinterlegt
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