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Tagesordnung
- I.Öffentliche Sitzung
- 1.Eröffnung der Sitzung
- 2.Aktuelle Situation der Müllentsorgung
- 3.Anfragen
- 3.1Müllabfuhr-Chaos in HammZur Vorlage · AF-45/26 · Anfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hamm hat eine Anfrage (AF-45/26) an den Oberbürgermeister eingereicht, die sich mit der aktuellen Situation der Müllabfuhr befasst. Seit der Umstellung der Tourenplanung zum 1. Januar 2026 werden in Teilen des Stadtgebiets verspätete oder ausgefallene Abholungen sowie überfüllte Müllbehälter gemeldet.
Die Anfrage thematisiert zudem die Belastung der Beschäftigten des ASH, die laut Dokument unter den aktuellen Umständen und durch verbale Anfeindungen leiden. Die Fraktion hinterfragt die Gründe für den Zeitpunkt der Einführung während des Winterdienstes sowie die Einbindung von Personalvertretungen in den Planungsprozess.
Des Weiteren bittet die CDU-Fraktion um Auskunft über die Beauftragung eines externen Unternehmens zur Erstellung der neuen Tourenplanung, einschließlich Informationen zu Kosten, Auswahlkriterien und der Qualität der erbrachten Leistungen. Es werden Fragen zur Anzahl der aktuell betroffenen Straßen, zu geplanten Stabilisierungsmaßnahmen sowie zur künftigen Kommunikation gegenüber der Bürgerschaft gestellt. Zudem wird die Prüfung von Entlastungen oder Gebührenminderungen für betroffene Haushalte thematisiert, da die Leistungserbringung derzeit teilweise eingeschränkt sei.
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Beratungsfolge
- 18.05.2026 · Rat (5. Sitzung)
- 3.1.1Müllabfuhr-Chaos in HammZur Vorlage · AF-45/26-ST · Stellungnahme
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat in einer Stellungnahme zur Vorlage AF-45/26-ST die Umstellung der Müllabfuhr-Tourenplanung durch den Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb (ASH) zum 1. Januar 2026 erläutert. Hintergrund der Neugestaltung sind Unfallverhütungsvorschriften, die das Rückwärtsfahren in Sackgassen und Stichstraßen reduzieren sollen. Im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen wurden 862 Straßenabschnitte identifiziert, wobei in 286 Abschnitten der Einsatz von Engstellenfahrzeugen erforderlich wurde, da große Müllfahrzeuge diese Bereiche nicht mehr befahren dürfen.
Die Tourenumstellung verlief bei etwa 95 % der Routen plangemäß. Bei den verbleibenden 5 % traten strukturelle Mängel wie zeitliche Überlängen oder Kapazitätsüberschreitungen auf, insbesondere bei Bio- und Wertstofftonnen. Zur Behebung erfolgt eine grundständige Neuplanung, die für einen Teil der Touren bereits läuft. Zur Sicherstellung der Abfuhr werden Verstärkerfahrzeuge eingesetzt, um eine Nachfuhr innerhalb von zwei Arbeitstagen zu gewährleisten.
Die Beauftragung der INFA GmbH zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilungen und der Tourenneuplanung erfolgte durch den Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Naturschutz mit Kosten von insgesamt 77.200 Euro. Die Verwaltung verzeichnete im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 5. Mai 2026 rund 23.000 telefonische und 4.300 digitale Bürgerkontakte. Im Bereich der Beschäftigten fielen in den ersten drei Monaten des Jahres etwa 1.210 Überstunden an. Eine Gebührenminderung für Bürger ist aufgrund der geltenden Abfallsatzung nicht vorgesehen.
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Beratungsfolge
- 18.05.2026 · Rat (5. Sitzung)
- Gemeinsame Beratung der Tagesordnungspunkte 2 und 3
- 4.Verschiedenes