Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
Gremium: Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
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Tagesordnung
- I.Öffentliche Sitzung
- A.Mündlicher Bericht
- 1.Zusammenarbeit der Schulbibliothek des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums mit der Stadtbücherei
- B.Beschlussfassung durch den Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 1.Anträge zur Niederschrift 0120/21 vom 01.12.2021, öffentlicher Teil
- 2.Konzertprogramm „KulturZeit im Kurpark“ 2022 im Musikpavillon im KurhausgartenZur Vorlage · 0635/22_VL · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm hat im Rahmen der Beschlussvorlage 0635/22 den Durchführung des Konzertprogramms „KulturZeit im Kurpark“ für den Zeitraum vom 5. Juni bis 17. Juli 2022 vorgeschlagen. Die Veranstaltung findet im Musikpavillon im Kurhausgarten statt und umfasst sieben Sonntagnachmittage mit unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkten, darunter Swing, Klassik, Chormusik, Folk und Gypsy-Jazz. Der Eintritt zu den Konzerten ist kostenfrei.
Die kalkulierten Gesamtkosten für das Programm belaufen sich auf rund 22.500 Euro. Diese Summe umfasst Ausgaben für Gagen, Technik, Miete, Bestuhlung, Personal sowie Gebühren für GEMA und die Künstlersozialkasse. Die Finanzierung erfolgt zum Großteil durch Zuwendungen privater Unternehmen, sodass sich der städtische Eigenanteil auf 10.000 Euro beläuft. Die entsprechenden Haushaltsmittel stehen laut Vorlage zur Verfügung.
Die Durchführung der Reihe steht unter dem Vorbehalt der finanziellen Sicherung sowie der aktuellen gesundheitspolitischen Lage. Die Verwaltung behält sich vor, aufgrund behördlicher Hygieneauflagen Einlasskontrollen, Zugangsbeschränkungen oder die Ausgabe von Zugangstickets vorzunehmen. Das Programm ist Teil des sommerlichen Kulturangebots des Kulturbüros, welches den Zeitraum von der KulturNacht im Mai bis zum KulturFest im September umfasst.
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Beratungsfolge
- 23.03.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 3.Auswahl des Programms der städtischen Kindertheaterreihe für die Spielzeit 2022/2023.Zur Vorlage · 0633/22_VL · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft berät über die Auswahl des Programms für die städtische Kindertheaterreihe in der Spielzeit 2022/2023. Die Vorlage sieht die Beschlussfassung über ein Programm vor, das acht Produktionen umfasst. Davon sollen sieben Aufführungen im Kulturbahnhof stattfinden, wobei zwei Stücke durch das Kultursekretariat Gütersloh gefördert werden. Die Umsetzung des Programms steht unter dem Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung.
Die finanziellen Auswirkungen für die Jahre 2022 und 2023 belaufen sich jeweils auf Aufwendungen in Höhe von 19.000 Euro und Erträge von 5.000 Euro. Daraus ergibt sich ein städtischer Eigenanteil von jeweils 14.000 Euro. Die entsprechenden Mittel sind im Teilergebnisplan des Kulturbüros vorgesehen. Eine Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes liegt zur Vorlage nicht vor.
Ein Bestandteil des Programms ist das Puppenspiel „Peers Mondfahrt“, das sich an Kinder ab fünf Jahren sowie an Erwachsene richtet. Die Inszenierung thematisiert die erste bemannte Mondlandung im Jahr 1969 und verknüpft historische Ereignisse mit einer Fantasiewelt. Die Handlung konzentriert sich auf die Geschichte eines achtjährigen Kindes, das in einer selbstgebauten Rakete zum Mond fliegt, um ein Mädchen zu retten. Dabei werden Motive wie Abenteuer, Entdeckung und die Suche nach Identität behandelt.
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Beratungsfolge
- 23.03.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 4.KulturSommer „KunstDünger 2022“Zur Vorlage · 0641/22_VL · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm wurde im Rahmen der Beschlussvorlage 0641/22 beauftragt, das Programm des KulturSommers „KunstDünger 2022“ vorzubereiten und umzusetzen. Die Veranstaltungsreihe ist für den Zeitraum vom 6. Juli bis zum 3. August 2022 geplant und umfasst verschiedene Spielorte, darunter den Marktplatz an der Pauluskirche sowie den Kurhausgarten. Das Programm beinhaltet unter anderem Theater, Varieté und Artistik sowie ein spezielles Konzert im Rahmen des Projekts „Klangkosmos Weltmusik“.
Das Programm beinhaltet auch Nachholtermine von Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Lage in den Jahren 2020 und 2021 nicht stattfinden konnten. Die Durchführung der Termine steht unter dem Vorbehalt der aktuellen pandemischen Lage sowie der Sicherstellung der Finanzierung. Die Verwaltung behält sich vor, aufgrund behördlicher Auflagen Änderungen an den Terminen, Inhalten oder den Veranstaltungsorten vorzunehmen.
Die finanziellen Aufwendungen belaufen sich auf 40.500 Euro zuzüglich 10.000 Euro für das Konzertprojekt „Klangkosmos“. Die Einnahmen in gleicher Höhe werden durch Sponsoring Dritter und Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch die Bereitstellung von Mitteln aus dem Auftrag „Klangkosmos Weltmusik“ gedeckt. Ein städtischer Eigenanteil in Höhe von 10.000 Euro ist vorgesehen. Die entsprechenden Haushaltsmittel stehen zur Verfügung.
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- 23.03.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 5.Zuschuss an die Gesellschaft der Förderer der Museumseisenbahn Hamm für 2022.Zur Vorlage · 0665/22_VL · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm hat im Rahmen der Beschlussvorlage 0665/22 den Antrag auf Gewährung eines Zuschusses an die Gesellschaft der Förderer der Museumseisenbahn Hamm e.V. für das Jahr 2022 vorgelegt. Der beantragte Betrag beläuft sich auf 5.000,00 Euro. Die Mittel sind zweckgebunden für Unterhalts-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an den Anlagen sowie an den historischen Schienenfahrzeugen und Lokomotiven einzusetzen. Diese Maßnahmen sind laut Vorlage notwendig, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und die erforderlichen Sicherheitsstandards zu gewährleisten.
Die Verwaltung schlägt die Bewillung des Zuschusses vor, sofern die Finanzierung gesichert ist. Die Kosten sind im Haushaltsplan berücksichtigt, und es stehen entsprechende Mittel zur Verfügung. Der Rechnungsprüfungsamt hat der Vorlage ohne Bedenken zugestimmt.
In der Begründung wird angeführt, dass die Museumseisenbahn einen Beitrag zur Bewahrung der lokalen Stadtgeschichte sowie zur Förderung des Kulturtourismus in Hamm leistet. Die historischen Fahrten werden als Teil des städtischen Ausflugsangebots beschrieben. Die Förderung dient der Betriebssicherung der Institution und trägt zur Attraktivität der Stadt bei. Der Beschluss wurde im Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft am 23. März 2022 mit einer Mehrheit angenommen.
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- 23.03.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 6.Ausstellungsplanung 2022/2023 hier: Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e. V. (GWK): Förderpreis KunstZur Vorlage · 0650/22_VL · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft hat der geplanten Sonderausstellung „GWK Förderpreis Kunst 2022“ im Gustav-Lübcke-Museum zugestimmt. Die Ausstellung ist für den Zeitraum vom 13. November 2022 bis zum 12. Februar 2023 im Studio des Museums vorgesehen. Die Entscheidung erfolgt unter dem Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung.
Hintergrund der Vorlage ist die Förderung durch die Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e. V. (GWK). Der Verein verleiht jährlich Förderpreise in den Kategorien klassische Musik, Literatur und bildende Kunst, um junge Künstlerinnen und Künstler aus Westfalen-Lippe zu unterstützen. Der GWK-Förderpreis Kunst 2022 ist mit einem Preisgeld von 4.000 Euro sowie der genannten Ausstellung im Gustav-Lübcke-Museum dotiert. Die Preisverleihung ist für den 13. November 2022 im Forum des Museums geplant.
Die finanziellen Auswirkungen für die Stadt Hamm belaufen sich auf einen städtischen Eigenanteil von 16.910 Euro für das Jahr 2022 und 10.000 Euro für das Jahr 2023. Dem gegenüber stehen im Jahr 2022 Einzahlungen in Höhe von 12.000 Euro. Die entsprechenden Mittel sind im Haushalt vorhanden. Die Ausstellung dient laut Verwaltung dazu, die Bedeutung des Gustav-Lübcke-Museums in der Region zu unterstreichen.
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Beratungsfolge
- 23.03.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- C.Empfehlung an den Hauptausschuss
- 1.Ausstellungsplanung 2022/2023 hier: Faszination PapierZur Vorlage · 0693/22_VL · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm hat im Rahmen der Beschlussvorlage 0693/22_VL die Durchführung der Sonderausstellung „Faszination Papier“ im Gustav-Lübcke-Museum für den Zeitraum vom 14. August 2022 bis zum 15. Januar 2023 beantragt. Die Vorlage wurde im Hauptausschuss sowie im Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft mit dem Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung befürwortet.
Die geplante Ausstellung präsentiert die Arbeiten von 30 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die verschiedene Techniken wie Faltobjekte, Collagen, Skulpturen und Installationen nutzen. Die Exponate werden unter anderem im Oberlichtsaal, im Foyer sowie in Teilen der Sammlung Angewandte Kunst gezeigt. Neben der künstlerischen Darstellung thematisiert die Schau auch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Upcycling sowie Bezüge zu Mathematik und Architektur. Begleitend zur Ausstellung ist ein 200-seitiger Katalog sowie ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Workshops, Theaterdarbietungen und einer Modenschau geplant. Kooperationspartner sind unter anderem das Design College Düsseldorf, das Helios Theater, die Stadtbücherei sowie die Ruhrkunstmuseen.
Die finanziellen Auswirkungen für das Jahr 2022 belaufen sich auf Aufwendungen in Höhe von 343.000 Euro und Erträge von 90.000 Euro, woraus ein städtischer Eigenanteil von 253.000 Euro resultiert. Die entsprechenden Haushaltsmittel stehen zur Verfügung. Eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 20.000 Euro ist bereits gesichert.
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- 28.03.2022 · Hauptausschuss
- 23.03.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 2.Ausstellungsplanung 2023/2024 hier: Music! Hören + Machen + Fühlen – die Mitmachausstellung (Arbeitstitel)Zur Vorlage · 0695/22_VL · Beschlussvorlage
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Die Verwaltung hat im Rahmen der Beschlussvorlage 0695/22 den Vorschlag vorgelegt, die Sonderausstellung „Music! Hören + Machen + Fühlen“ für die Jahre 2023 und 2024 im Gustav-Lübcke-Museum zu realisieren. Die Ausstellung ist für den Zeitraum von Oktober 2023 bis Juni 2024 geplant und soll im Oberlichtsaal sowie im Studio des Museums stattfinden. Das Projekt ist eine internationale Kooperation, an der unter anderem das LVR-LandesMuseum Bonn und das Museon Den Haag beteiligt sind.
Die Ausstellung umfasst rund 25 bis 30 interaktive Stationen sowie fünf interaktive Tische des Mobilen Musik Museums. Die Inhalte behandeln Themen wie die Funktionsweise des Gehörs, Musikgeschichte, Rhythmus und Bewegung sowie die Verbindung von Musik und Emotionen. Neben interaktiven Angeboten werden Originalinstrumente und technische Exponate, etwa zur Entwicklung von Hörhilfen, gezeigt. Geplant ist zudem, die Ausstellung um ein Modul mit lokalem Bezug zu ergänzen und eine dezentrale Präsentation im Stadtgebiet zu ermöglichen.
Die Umsetzung erfolgt unter dem Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung. Für das Jahr 2023 werden Aufwendungen in Höhe von 395.000 Euro veranschlagt, für 2024 sind 160.000 Euro vorgesehen. Dem gegenüber stehen erwartete Erträge von jeweils 50.000 Euro pro Jahr. Der städtische Eigenanteil beläuft sich für 2023 auf 345.000 Euro und für 2024 auf 110.000 Euro. Eine Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Hamm sowie weiteren städtischen Einrichtungen wie der Stadtbibliothek oder dem Stadtarchiv ist beabsichtigt.
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Beratungsfolge
- 28.03.2022 · Hauptausschuss
- 23.03.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- D.Empfehlung an den Rat
- 1.KulturFest h4 und KulturSommer 2022Zur Vorlage · 0685/22_VL · Beschlussvorlage
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Der Rat der Stadt Hamm hat die geplanten Aktionen und Veranstaltungen des KulturFests h4 sowie des KulturSommers 2022 zur Kenntnis genommen und die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragt. Die Durchführung erfolgt unter dem Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung.
Unter der neuen Dachmarke „KulturSommer #h4“ sollen verschiedene kulturelle Angebote der Stadt gebündelt und gemeinsam beworben werden. Der Veranstaltungszeitraum erstreckt sich vom Auftakt mit der KulturNacht am 13. Mai 2022 bis zum abschließenden KulturFest am Wochenende vom 9. bis 11. September 2022. Zu den geplanten Elementen gehören unter anderem der KunstDünger mit Straßentheater, die KulturZeit im Kurhausgarten sowie die Teilnahme an dem Projekt „!Sing - Day of Song!“. Zudem sind Konzertreihen auf dem Martin-Luther-Platz, ein KulturKino an der Kanalkante sowie eine „School’s Out Party“ vorgesehen.
Die finanzielle Planung sieht für die Rahmenplanungen und das KulturFest einen Gesamtaufwand von 200.000 Euro vor. Davon sollen 150.000 Euro durch Zuwendungen gedeckt werden, woraus sich ein städtischer Eigenanteil von 50.000 Euro ergibt. Die Mittel stehen zur Verfügung. Die Verwaltung prüft zudem weitere mögliche Veranstaltungen und die Einbindung privater Angebote unter der Dachmarke. Die Umsetzung der einzelnen Programmpunkte bleibt von der aktuellen pandemischen Lage abhängig.
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- 29.03.2022 · Rat
- 28.03.2022 · Hauptausschuss
- 23.03.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- E.Mitteilungsvorlagen
- 1.Projekt „Cum Pane“ des Caritasverband Hamm e. V.
- F.Anträge
- 1.Bildungskooperation zwischen Freiherr-vom-Stein Gymnasium – Bezirksbücherei im Stadtbezirk Uentrop.Zur Vorlage · 0353/21_AT · Antrag
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Die CDU-Ratsfraktion hat im Rat einen Antrag gestellt, die Stadtverwaltung mit der Prüfung und Umsetzung einer Bildungskooperation am Standort des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums zu beauftragen. Ziel dieser Maßnahme ist die Etablierung einer Kooperation zwischen der Schule und der Bezirksbücherei im Stadtbezirk Uentrop.
Hintergrund des Antrags ist das Ziel der Stadtbücherei, die Bezirksbüchereien als sogenannte „dritte Orte“ für Lernen, Begegnung und Veranstaltungen weiterzuentwickeln. Da der Stadtbezirk Uentrop derzeit über keine eigene Bezirksbücherei verfügt, soll ein Modell geschaffen werden, das die Funktionen der Bibliothek in den schulischen Kontext integriert. Als Referenz dient dabei ein bereits bestehendes Pilotprojekt im Stadtbezirk Pelkum, bei dem eine Kooperation zwischen der Bezirksbücherei und dem Märkischen Gymnasium im Hammer Westen realisiert wurde.
Die Fraktion verweist darauf, dass die notwendigen Voraussetzungen für eine solche Zusammenarbeit im Stadtbezirk Uentrop gegeben seien, da die grundsätzliche Bereitschaft der beteiligten Akteure sowie des Ehrenamts vorhanden sei. Die Verwaltung soll nun untersuchen, wie die Einrichtung dieser Bildungskooperation am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium konkret umgesetzt werden kann.
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Beratungsfolge
- 15.06.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 23.03.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 14.12.2021 · Rat
- 2.„Gedenkbuch“ über die Verfolgten bzw. Widerstand leistenden Menschen in Hamm in der Zeit des Naziregimes von 1933 bis 1945Zur Vorlage · 0406/22_AT · Antrag
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✦ KI-Zusammenfassung
Mit dem Antrag 0406/22_AT wurde im Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft ein Vorhaben zur Erstellung eines Gedenkbuches eingebracht. Die Ratsgruppe Die Linke beantragt, die Stadt Hamm mit der Herausgabe eines Lexikons zu beauftragen, das sich den verfolgten sowie den widerstandleistenden Menschen in Hamm während der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 widmet.
Das geplante Werk soll in Form einer alphabetisch geordneten Namensliste Kurzbiographien enthalten. Diese sollen Informationen zu Herkunft, Umfeld, Verfolgung und Widerstand liefern. Ergänzt werden die biografischen Daten durch einen historischen Abriss über die Verfolgungsbedingungen der jeweiligen Gruppen. Der Antrag nennt unter anderem jüdische Bürger, Angehörige der Arbeiterbewegung und politischer Parteien, Zeugen Jehovas, Christen, Sinti sowie homosexuelle Menschen und Personen, die aus erbbiologisch-rassistischen Gründen verfolgt wurden, als Zielgruppen der Dokumentation.
Ziel der Initiative ist es, die lokale Geschichte durch die Zusammenführung von Informationen aus verschiedenen Quellen, wie etwa Broschüren oder Stolpersteinen, in einer neuen Form darzustellen. Das Gedenkbuch soll dazu dienen, die Kenntnis über die Betroffenen und die historischen Abläufe in der Stadt zu fördern und die Identität der dokumentierten Personen sichtbar zu machen.
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Beratungsfolge
- 23.03.2022 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- G.Anfragen
- H.Verschiedenes