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Tagesordnung
- I.Öffentliche Sitzung
- A.Mündlicher Bericht
- 1.Kulturbetrieb unter Corona-Auflagen
- 2.aktueller Stand Literarischer Herbst 2020
- B.Beschlussfassung durch den Kulturausschuss
- 1.Anträge zur Teil I der Niederschrift 679/20 der Sitzung des Kulturausschusses am 11.03.2020
- 2.Konzertreihe „Klangkosmos Weltmusik“ 2021Zur Vorlage · 2231/20_VL · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage 2231/20_VL sieht die Fortführung der Konzertreihe „Klangkosmos Weltmusik“ für das Jahr 2021 vor. Geplant ist die Durchführung von neun Konzerten in der Lutherkirche, wobei die Veranstaltungen jeweils um 18:00 Uhr beginnen sollen. Die Umsetzung der Reihe steht unter dem Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung sowie der Genehmigung der Haushaltssanierungspläne für die Jahre 2021 und folgende.
Finanziell werden für das Vorhaben Auszahlungen in Höhe von 20.000,00 € veranschlagt. Dem stehen geplante Zuwendungen des Kultursekretariats Gütersloh in Höhe von 1.500,00 € gegenüber, was einen städtischen Eigenanteil von 18.500,00 € zur Folge hat. Die entsprechenden Mittel sind in der mittelfremistigen Finanzplanung vorgesehen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen soll kostenfrei bleiben, während zur Deckung der personellen Kosten der Kirchengemeinde eine Spendensammlung beibehalten wird.
Das Programm umfasst internationale Musikensembles, darunter das Ensemble „Steppensöhne“ aus Kasachstan, das Jazz, Rock und Pop mit über 30 traditionellen akustischen Instrumenten kombiniert. Zudem ist das Tausi Taarab Orchester aus Tansania Teil der Planung, dessen Förderung voraussichtlich durch das Kultursekretariat Gütersloh erfolgt. Die Programmplanung umfasst darüber hinaus Auftritte von Musikgruppen aus Schottland, Marokko, Australien, Papua-Neuguinea, Spanien, Frankreich, Kambodscha und Italien.
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Beratungsfolge
- 17.06.2020 · Kulturausschuss
- 3.Programmvorschlag für den KlassikSommer Hamm 2021Zur Vorlage · 2239/20_VL · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm hat eine Beschlussvorlage vorgelegt, um die Durchführung des KlassikSommers 2021 gemäß einem vorliegenden Programmkonzept zu ermöglichen. Die Durchführung steht unter dem Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung sowie der Genehmigung des Haushaltssanierungsplans für die Jahre 2021 und folgende. Das Programm soll die Planung für das Jahr 2020 ersetzen, welches aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Sicherheitsvorschriften abgesagt werden musste. Durch die Verschiebung sollen die Interessen der Besucher sowie der vertraglich verpflichteten Künstler berücksichtigt werden.
Finanziell werden für das Projekt Aufwendungen in Höhe von 196.640,00 Euro veranschlagt, während Einzahlungen und Erträge auf 129.782,00 Euro geschätzt werden. Der städtische Eigenanteil beläuft sich auf 66.858,00 Euro. Die Mittel sind in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen.
Das geplante Programm umfasst 14 Programmpunkte an verschiedenen Standorten, darunter die Alfred-Fischer-Halle, das Schloss Oberwerries, das Gut Kump sowie das Kurhaus Bad Hamm. Die Veranstaltungsreihe beinhaltet verschiedene Ensembles und Solisten, die Werke von Beethoven, Mozart und Piazzolla sowie Jazz- und Renaissance-Musik präsentieren. Für das Projekt „Fidelio: Alles Freyheit?“ wurde eine Förderung durch die Beethoven-Jubiläumsgesellschaft mbH sowie eine Empfehlung des Kultursekretariats NRW Gütersloh vorliegend. Zudem wird auf die Unterstützung durch Sponsoren verwiesen.
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Beratungsfolge
- 17.06.2020 · Kulturausschuss
- C.Empfehlung an den Rat
- 1.Genehmigung einer Dringlichkeitsentscheidung: Solidaritätsfonds der Stadt Hamm wegen Corona-Krise 2020 / Schaffung eines bürgerschaftlichen Hilfsfonds unter dem Titel „Echte Hammer helfen“Zur Vorlage · 2268/20_VL · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Rat der Stadt Hamm hat im Rahmen einer Dringlichkeitsentscheidung die Einrichtung eines bürgerschaftlichen Hilfsfonds unter dem Titel „Echte Hammer helfen“ beschlossen. Dieser Solidaritätsfonds soll die Folgen der Corona-Krise abfedern und wird von der Stadt mit einem Startkapital von 40.000 Euro ausgestattet. Die Finanzierung der Mittel erfolgt aus Einsparungen im Fachbereich Soziales.
Die Förderung richtet sich an Einzelpersonen, Betriebe, Vereine sowie Verbände der Kultur-, Kreativwirtschaft und Brauchtumspflege. Zielgruppe sind Akteure, die durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in einer besonderen wirtschaftlichen Notlage sind und durch bestehende Förderprogramme von Bund und Land nicht abgedeckt werden können. Dies umfasst unter anderem freie Künstler, Musiker, Schriftsteller, Schauspieler sowie Kleintheater.
Die Vergabe der Fördermittel erfolgt durch einen siebenköpfigen Förderbeirat des Kulturausschusses. Die Zusammensetzung des Gremiums umfasst den Vorsitz und den stellvertretenden Vorsitz des Kulturausschusses sowie weitere Vertreter der Fraktionen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Das Fördervolumen pro Antrag ist in der Regel auf maximal 500 Euro begrenzt. Anträge sind bis zum 31. Mai 2020 schriftlich beim Kulturbüro der Stadt einzureichen, wobei die wirtschaftliche Notlage begründet werden muss. Neben dem städtischen Eigenanteil sind bürgerschaftliche Spenden für den Fonds vorgesehen.
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- 23.06.2020 · Rat
- 17.06.2020 · Kulturausschuss
- D.Anträge
- 1.Sonntagsöffnung der Bibliothek ermöglichenZur Vorlage · 1193/20_AT · Antrag
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✦ KI-Zusammenfassung
Die FDP-Gruppe im Rat der Stadt Hamm hat einen Antrag gestellt, die Sonntagsöffnung der Stadtbüchereien zu ermöglichen. Mit der Vorlage 1193/20_AT wird der Oberbürgermeister aufgefordert, die Bibliothek an Sonntagen für Besucher zu öffnen. Zur Finanzierung der Maßnahme sieht der Antrag vor, die erforderlichen Mittel im nächsten Haushalt einzustellen oder alternativ die Beantragung von Landesförderung durch die Verwaltung zu unterstützen.
Die Begründung des Antrags führt an, dass Bibliotheken zunehmend die Funktion von Begegnungsorten, Lernorten und Treffpunkten übernehmen. Um angesichts des steigenden Konsums von E-Books und Streaming-Diensten an Relevanz zu behalten, müsse sich das Angebot erweitern. Als Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung wird die Stadt Mönchengladbach angeführt.
Der Antrag bezieht sich zudem auf die bestehende Beschlusslage des Rates, das Bahnhofsviertel als Bildungsstandort umzugestalten, wobei die Sonntagsöffnung als wichtiger Baustein betrachtet wird. In der Begründung wird darauf hingewiesen, dass die Leitung der Hammer Stadtbüchereien eine Sonntagsöffnung aus finanziellen Gründen bisher nicht für umsetzbar hält. Die FDP-Gruppe fordert daher die Bereitstellung der notwendigen Mittel durch die Stadt, um die Funktion der Bibliothek als öffentlicher Treffpunkt zu stärken.
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- 17.06.2020 · Kulturausschuss
- 17.03.2020 · Rat
- Sonntagsöffnung der Bibliothek ermöglichenZur Vorlage · 1996/20_ST · Stlgnahme
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✦ KI-Zusammenfassung
Die FDP hat im Rahmen eines Antrags die Sonntagsöffnung der Hammer Stadtbüchereien beantragt. Zur Begründung wird angeführt, dass Bibliotheken zunehmend als Orte der Begegnung und als Lernorte fungieren. Eine Erweiterung der Öffnungszeiten solle die Bedeutung der Institution stärken, insbesondere vor dem Hintergrund der digitalen Entwicklung. Zudem wird auf den Ratsbeschluss verwiesen, das Bahnhofsviertel als Bildungsstandort umzugestaltung, wobei die Sonntagsöffnung als Baustein dieser Entwicklung gesehen wird. Für die Umsetzung sollen die erforderlichen Mittel im nächsten Haushalt bereitgestellt oder alternative Landesfördermittel durch die Verwaltung akquiriert werden.
Die Verwaltung nimmt zu diesem Antrag Stellung und führt aus, dass die Frage der Sonntagsöffnung im Kontext der gesamten wöchentlichen Öffnungszeiten zu betrachten sei. Die Zentralbibliothek ist derzeit an sechs Wochentagen geöffnet. Die Verwaltung weist zudem darauf hin, dass die Entwicklungen der Corona-Pandemie zu Veränderungen im Nutzungsverhalten geführt haben. Die Frage, wie dauerhaft diese Veränderungen sind und wie fachlich darauf zu reagieren ist, wird derzeit diskutiert. Eine Bewertung der Sonntagsöffnung soll auch auf Ebene des Deutschen Bibliotheksverbandes e. V. erfolgen. Die Ergebnisse dieser fachlichen Diskussion sollen anschließend in die weitere Konzept- und Angebotsentwicklung der Stadtbüchereien einfließen.
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- 17.06.2020 · Kulturausschuss
- E.Verschiedenes